Was mich in den drei Jahren meiner Ausbildung am meisten geprägt hat, war das Vertrauen, das mir von Anfang an entgegengebracht wurde.
Mit jedem Ausbildungsjahr durfte ich mehr Verantwortung übernehmen und immer selbstständiger arbeiten. Besonders durch die intensive Zeit in der Academy habe ich fachlich viel Sicherheit gewonnen. Dieses Selbstvertrauen konnte ich anschließend direkt im Salon einsetzen und Schritt für Schritt weiter ausbauen.
Natürlich gehören Fehler zu einer Ausbildung dazu. Aber genau darin habe ich den größten Unterschied beim Pony Club erlebt: Fehler werden nicht verurteilt, sondern als Chance gesehen, gemeinsam zu lernen. Wenn ich einmal nicht weiterwusste, war immer jemand an meiner Seite, der mich unterstützt, mir Dinge erklärt und mir geholfen hat, eine Lösung zu finden. Ich hatte nie das Gefühl, allein gelassen zu werden.
Dadurch entwickelt man nicht nur seine fachlichen Fähigkeiten weiter, sondern wächst auch persönlich. Man lernt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Besonders im dritten Lehrjahr habe ich gespürt, dass ich nicht mehr nur als Auszubildende wahrgenommen werde. Ich war ein vollwertiger Teil des Teams. Natürlich gehören klassische Azubi-Aufgaben weiterhin dazu – das ist selbstverständlich. Gleichzeitig wurde mir aber viel zugetraut, ich durfte eigenständig arbeiten und Verantwortung übernehmen.
Genau diese Wertschätzung hat meine Ausbildung so besonders gemacht. Ich hatte immer das Gefühl, dass meine Arbeit gesehen wird, dass mein Einsatz zählt und dass ich einen wichtigen Beitrag zum Team leiste.
Dieses Vertrauen hat mich nicht nur zu einer besseren Friseurin gemacht, sondern auch zu einem selbstbewussteren Menschen. Dafür bin ich heute sehr dankbar.